Die datengesteuerte Vernetzung und Interoperabilität von Industrie 4.0 macht die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) zu einem wichtigen Lieferanten sicherheitskritischer Qualitätsdaten. Der EU-Datengesetz schafft einen rechtlichen Rahmen für den fairen Zugang zu und die Nutzung von Daten, die bei der Nutzung vernetzter Produkte und damit verbundener Dienste entstehen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die wesentlichen Inhalte der neuen Verordnung und beleuchtet deren Bedeutung und Auswirkungen auf die NDT-Branche. Dazu gehören unter anderem die gesetzlichen Rechte der Nutzer vernetzter Prüfgeräte auf Zugang zu den von diesen Geräten generierten Rohdaten und Metadaten, die Verpflichtungen der Dateneigentümer, die Daten kostenlos und umfassend in gängigen maschinenlesbaren Formaten bereitzustellen, sowie weitere Anforderungen an die Modalitäten, die Unwirksamkeit unangemessener Vertragsklauseln sowie die Interoperabilität und den Wechsel des Cloud-Dienstanbieters. Dies wird anhand praktischer Beispiele erläutert. Der Artikel hilft den Lesern, ihre eigenen Bedürfnisse und den Nutzen des EU-Datengesetzes für ihre jeweiligen Anwendungsfälle einzuordnen, und hebt die Herausforderungen für Gerätehersteller bei der Umsetzung der Anforderungen des EU-Datengesetzes hervor.

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